Wundern Sie sich auch immer am Ende des Monats über die Ausgaben für Lebensmittel? Und dies trotz immer neuer Meldungen von Preiskämpfen der Discounter bei Butter & Co.
„Die Preise im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sind marktgerecht. Das gilt auch für Obst und Gemüse”, erklärte jüngst Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), anlässlich der Messe Fruit Logistica.
Statistisch seien die Preise für Lebensmittel im Schnitt um 1,2 Prozent gesunken.
Aber lassen Sie sich durch die Statistiken nicht blenden. Handel und Discounter haben so ihre eigenen Wege, Ihren Einkaufswagen immer prall zu füllen.
Lesen Sie hier einige Tipps, nicht in die Falle zu tappen.
Auf die Größe kommt es an
Immer häufiger lauern versteckte Preiserhöhungen in den Supermarkt-Regalen. Man sollte meinen große Packung bedeute kleinerer Preis. Denn es ist ja nur logisch, dass wenn ich mehr kaufe ich einen günstigeren Preis erziele. So haben wir es alle gelernt. Seien Sie aber auf der Hut. Denn es kann gut sein, dass Sie sich täuschen. Oft sind kleine Packungen oder sogar Probierpackungen (bspw. Shampoo, Cremes, etc.) umgerechnet günstiger. Also vergleichen Sie immer vorher die 100g oder 100ml Angaben und rechnen gegen.
Seit die EU die Packungsgrößen 2009 freigegeben hat, wird den Herstellern das mogeln noch leichter gemacht – Produkte wie Milch, Wasser, Zucker und Schokolade sind seitdem nicht mehr an bestimmte Verpackungsgrößen gebunden. Also kann es auch vorkommen, dass in der bisherigen Größe einfach 20g weniger sind – zum gleichen Preis.
Sonderangebote
Sonderpreis, kaufen Sie eins und das zweite ist geschenkt … Sonderangebote lauern uns bei jedem Einkauf und versuchen uns zum Kauf zu überreden. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Denn nicht immer sind die „Zwei-zum-Preis-von-einem-Angebote“ auch wirklich lohnend, denn es kommt auch auf das Produkt an. Essen Sie wirklich 2x 300g Mayonnaise vor Ablauf der Haltbarkeit.
Es duftet so gut
Oh duftet es doch so gut nach frischem Brot beim Vorbeigehen der Bäckerei im Supermarkt. Aber haben Sie nicht noch Brot zu Hause? Kaufen Sie nur, wenn es auf Ihrer Einkaufsliste steht – wozu haben Sie diese denn sonst gemacht.
Produktplatzierungen
Strecken Sie die Arme generell einfach aus, um an Ihre Produkte zu kommen? Dann schauen Sie mal nach oben und nach unten. Denn die Konzeption der Regale hat ihren Sinn. Die profitabelsten oder teuersten Produkte finden Sie meist in Augenhöhe. Die No-Names oder günstigen Eigenmarken schaffen es dagegen meist nicht vom Boden des Regals weg. Zudem sind oft teure Produkte oder Produktgruppen Richtung Kasse oder Ausgaben platziert. So sind Sie genötigt, an diesen vorbeizugehen. Also vor dem Zugreifen zweimal überlegen.
Wo war noch gleich die Butter
Generell ändern die Supermärkte das Shoplayout nicht allzu oft. Aber es kommt dennoch vor, dass Produkte ihren Platz wechseln. Gar nicht so dumm, denn auch hier sind Sie wieder eingeladen, brav nach Ihren Produkten zu suchen. Und in der Zeit, die Sie hier mehr verbringen, füllen Sie vielleicht den Einkaufswagen etwas mehr als gewollt.
Auf der grünen Wiese
Schnell auf dem Weg nach Hause im kleinen Supermarkt an der Ecke oder an der Tankstelle noch etwas fürs Abendessen gekauft? Dann wundern Sie sich nicht über die Kosten dieses Einkaufs. Denn große Supermärkte sind meist deutlich günstiger. Planen Sie also Ihre Einkäufe und vermeiden, schnell noch ein Päckchen Milch an der Tankstelle zu holen.







