Getestet: Fertigpizza vom Discounter

480-250-frozenfoodFertigpizza sagt man gemeinhin nach, Sie sei ungenießbar. Und dann sind da sicherlich auch noch alle Konservierungs- und Inhaltsstoffe aus dem Labor enthalten, die man eigentlich meiden möchte.

Nun hat „Öko-Test” 26 Produkte der führenden Billigmärkte getestet und kommt zum Ergebnis: gute Noten für viele.

Der Siegeszug der Fertigprodukte zieht durch das Land. Allerdings stellen die Verbraucher heute deutlich höhere Ansprüche an die Qualität. Fertigprodukte gibt es bei Discountern wie auch als Premiumware der großen Hersteller.

Also wagten die Tester der Zeitschrift „Öko-Test“ den Selbstversuch und füllten bei den großen Discountern wie Aldi Nord, Aldi Süd, Penny, Norma, Lidl und Netto die Einkaufskörbe.

Auf den Tisch kamen dabei Tiefkühlpizza, Linseneintopf, Schinken-Baguette, Lasagne oder Nasi Goreng.

Ergebnis: unerwartet gut

Auf ein „sehr gut“ schaffte es zwar keine, allerdings 13 ein „gut“.

Es gab aber dennoch Verlierer: die Lasagne steckte fünf Mal die Note “mangelhaft” ein und schaffte nur einmal ein “befriedigend”. Die Königsklasse der Fertigprodukte „Pizzen“ schafften ein “ausreichend”, zwei “befriedigend” und drei “gut”.

Aldi Süd hatte insgesamt den besten Mix der Produkte allerdings gab es auch hier für die Lasagne „mangelhaft“.

Standard-Problem ist fast bei allen Produkten: viel Salz, zu viel und die Produkte sind nicht gerade kalorienarm. Vorsicht hier bei den Angaben, denn Kalorienangaben für eine halbe Pizza führen leicht in die Irre. Was macht man denn dann mit der anderen Hälfte?

Weiteres bekanntes Problem: die Zutaten. Auch hier schummeln die Hersteller teilweise bzw. verwenden einen Mix an Produkten, den man eigentlich eher weniger essen mag.  Der Käse der “Mamma Gina”-Lasagne von Netto bspw. ist eine Mischung aus echtem und so genanntem Analogkäse.

Also besser vor dem Kauf dennoch einen Blick auf den Zutaten-Mix werfen.

Guten Appetit!

Kommentar schreiben

INFOS