Eine höhere Steuerbelastung steht einem Bericht der „Bild”-Zeitung zufolge Hunderttausenden Bürgern im nächsten Jahr bevor. Und dies entgegen der versprochenen Steuerentlastungen, die die neue Regierung ursprünglich versprochen hat.
Die Mehrbelastung soll – je nach Einkommenshöhe – laut „Bild“ bis zu 9,16 Euro monatlich betragen. Hierzu beruft sich die Zeitung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt).
Besonders betroffen seien kinderlose Arbeitnehmer mit Steuerklasse 3 und einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1685-2700 Euro. Alleinerziehende mit einem Kind und einem Bruttoeinkommen von 1020-1200 Euro in Steuerklasse 2 trifft es ebenfalls – wenn auch lediglich mit 3,25 Euro pro Monat.
Zusammengenommen fallen so jedoch laut BdSt-Geschäftsführer Reiner Holznagel „hunderttausende Arbeitnehmer” in die Gruppe der Betroffenen.
Warum höhere Steuern?
Dies kommt durch den Wegfall der „Günstigerprüfung“ zustande. Diese hatte bisher für Arbeitnehmer die günstigste Steuerbelastung aller möglichen Steuerklassen ermittelt – damit ist nun Schluss.
Eigeninitiative ist von nun an gefordert. Wer vergisst Steuern über die Steuererklärung zurück zu fordern – Pech gehabt. Der BdSt fordert eine rasche Änderung.







