Sparen mit Sparplan – 7 tolle Tipps

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Dass die Rente sicher ist glauben mittlerweile die wenigsten von uns. Umso mehr ist es wichtig für die Rente und die Zukunft vorzusorgen. Nur wer langfristig spart und frühzeitig damit anfängt holt das Maximum heraus. Lesen Sie hier einige Grundregeln und Tipps um klever mit Sparplänen bei Fonds & Co. erfolgreich zu sein.

Ob Sie in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Gold oder Immobilien investieren hängt einerseits von Ihren Neigungen zu Risikobereitschaft ab aber auch von Ihrem Sparplanziel und natürlich dem Anlagehorizont. Machen Sie sich also vorab Gedanken, wie viel Sie monatlich von Ihrem netto entbehren können ohne in die Bredouille zu kommen. Denn wie bereits erwähnt – sparen ist eine langfristige Angelegenheit und falls Sie das Geld kurzfristig bräuchten kostet Sie das in der Regel den Großteil Ihres Gewinns.

Sparen ist ein Marathon

Sind Sie Marathonläufer? Ein Sparplan ist nichts für 100m Sprinter. Denken Sie bei einem Sparplan daher eher an einen Marathon – in kleinen Schritten über lange Laufzeit gelangen Sie hier zum Ziel. Durch den Zinseszinseffekt werden in 10 oder 20 Jahren selbst aus kleinen Beträgen beachtliche Summen. Die Höhe der monatlichen Zahlungen hängt von Ihren Einkünften ab und dem, was Sie monatlich ohne Reute sparen können. Doch selbst ab 25 Euro monatlich können Sie bei vielen Banken bereits einen Sparplan eröffnen.

Alles auf eine Karte

Rien ne va plus .. nichts geht mehr. Nein wir sind hier nicht im Kasino und Ihr Geld sollten Sie schon gar nicht nur auf eine Karte setzen. Streuen Sie Ihre Sparpläne auf zwei, drei verschiedene Sparpläne. So könnten Sie bspw. bei einer Sparsumme von monatlich 150 Euro drei Sparpläne zu je 50 Euro eröffnen. Zudem hängt die Verteilung von Ihrer Risikobereitschaft ab, falls Sie in Branchen-Fonds investieren.

ETF vs Fonds

ETFs gewinnen seit einigen Jahren an Popularität – und das nicht ohne Grund. Denn Sie vereinen die Vorteile von Fonds mit einer günstigeren Kostenstruktur. ETFs gibt es für viele der großen Indizes. Möchten Sie jedoch eher in verschiedene Branchen investieren sollten Sie aktiv gemanagte Fonds beimischen – auch hier gilt je nach Risikoneigung. Zum Thema ETF finden Sie hier noch einige Infos.

Sparen beim Fondskauf

Investieren Sie in aktiv gemanagte Fonds liegen Sie nach dem Kauf erst einmal im Minus – der Ausgabeaufschlag beträgt oft saftige fünf Prozent. Warum teuer, wenn es auch günstig geht? Vergleichen Sie vor dem Fondskauf die Kosten des Ausgabeaufschlags Ihrer lokalen Bank mit denen einer Direktbank im Internet. Einen Sparplan online einzurichten ist oft sehr einfach und spart leicht Kosten. Für einen Sparplan gibt es den Ausgabeaufschlag oft für null Prozent – haben Sie ein Fondsprodukt im Auge. Vergleichen Sie auch die verschiedenen Direktbanken denn nicht jede hat einen reduzierten Aufschlag für die gleichen Fonds.

Rankings und Ratings

Gerne werben Banken und Fondsanbieter mit glänzenden Prospekten und Top-Plätzen ihrer Fonds in den Ranglisten der Fondsvergleiche. Was allerdings teilweise von solchen Ranglisten zu halten ist – seien Sie vorsichtig. Diese Bewertungen beruhen primär auf Vergangenheitsdaten. Die Strahlkraft eines Fonds kann leicht verblassen. In der Regel sind Fondsmanager, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, auch in der Zukunft für Renditen gut. Allerdings sollten Sie ebenfalls ein Auge auf das Fondsvolumen werfen. Denn bei steigendem Volumen navigiert es sich schon etwas schwerer ohne mal schnell Verwerfungen an den Märkten hervorzurufen. Eine weitere Kennziffer, die es für die Fondsauswahl zu beachten gilt sind die Ratings. Diese bewerten einen Fonds nach verschiedenen Kriterien und vergeben Noten bspw. in Form von Sternen oder Buchstabenkombinationen. Mit einer Kombination aus Rating und Ranking können Sie so eine gute Grundlage für Ihre Entscheidung legen.

Für die Jungen

Kinder kosten in der Regel einige hundert Euro pro Monat. Und bis Ihr Spross vielleicht mit 18 Jahren das Haus verlässt, kommt also eine stattliche Summe zusammen. Dies ist bei Weitem kein Appell, dass Sie bei Ihren Kindern nun jeden Euro zählen – vielmehr eine Sensibilisierung der gesamten Kosten. Und mit 18 Jahren ist dann noch nicht Schluss. Uni & Co. lassen grüßen. Seien Sie also klever und nutzen die Zeit für einen langfristig angelegten Sparplan. Am besten fangen Sie schon nach der Geburt an mit dem Sparen. Können Sie bspw. das Kindergeld von aktuell ca. 160 Euro sparen? Legen Sie diese in einen breit gestreuten Fonds oder ETF an. Schauen Sie sich bei den Fonds die Performance über 5 oder 10 Jahre; kurzfristige Schwankungen können Sie bei langer Laufzeit aussitzen.

Und die Steuer?

Leichter lassen sich Steuern fast nicht sparen. Sie eröffnen ein Depot für Ihr Kind und legen dort mit einem Sparplan klever Geld an. Aber Vorsicht! Denn das Depot muss auf den Namen Ihres Kindes lauten. Was nicht geht ist, dass das Kind nur als Fassade dient und Sie dort munter Aktiengeschäfte tätigen. Fragen Sie vorab Ihren Steuerberater nach den Vorgaben und Regeln. Ist alles geklärt sind bis zu 8.000 Euro pro Jahr als zusätzlicher Steuerfreibetrag drin.

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