
Büro
Sie haben einen Job? Das ist gut so. Möchten Sie ihn auch behalten? Dann sollten Sie besser zumindest einige unserer Tipps studieren und auch befolgen. Denn es gibt Dinge, die man im Büro besser nicht tut oder nicht sagt.
Mittagessen am Platz
Sie haben heute keine Lust auswärts zu essen und kaufen sich schnell etwas für die Mikrowelle aus dem Supermarkt nebenan? Das können Sie gerne tun. Aber achten Sie darauf, was Sie sich kaufen, wenn Sie danach am Platz essen oder die Mitarbeiterküche nicht weit weg von den Arbeitsplätzen ist. Hier einige Mittagsgerichte, die Sie somit besser auf das Abendessen zu Hause verschieben. Fisch – auch wenn es ein Tiefkühlfisch ist – wird voraussichtlich stinken. Für die anderen sehr unangenehm – also besser bleiben lassen. Ferner sollten Sie Gerichte vermeiden, die ähnlich starke Geruchsentwicklungen entfachen. Fastfood mag vielleicht gut schmecken, aber Friteusenfett & Co. riechen für Unbeteiligte nicht sehr gut.
Klingeltöne im Spar-Abo
Das kennen Sie sicher auch. Sie arbeiten gerade konzentriert an einer Sache und da klingelt das Mobiltelefon des Kollegen. Aber es ist nicht einfach nur irgendein Klingeln sondern der neueste Hit des Spar-Abos des Kollegen. Ob jeder diese meist eher lautstarken Hits mag, bleibt zu bezweifeln. Zudem hinterlässt dies bei Kollegen vielleicht nicht gerade das beste Bild von Ihnen, denn das Augenverdrehen der Kollegen sehen Sie sicher nicht. Sind Sie selbst allzu genervt vom Klingelton des Kollegen? Dann fragen Sie ihn höflich, ob er das Telefon nicht auf lautlos oder Vibrationsalarm stellen kann.
Des Chefs bester Freund
Sie benehmen sich, als seien Sie der beste Kumpel oder die rechte Hand vom Chef? Gerade in Zeiten von Kündigungswellen macht man sich mit allzu freundlichem oder aggressiven Verhalten hiermit ganz schnell Feinde. Spielen Sie sich nicht unnötig künstlich auf – schon gar nicht in Meetings oder vor anderen – und versuchen Ihrem Chef zu beweisen, dass Sie der Beste sind. Clevere Chefs durchschauen dieses einfache Spiel schnell und sind dabei oft genervt von allzu aufdringlichem Verhalten. Machen Sie Ihren Job, machen Sie ihn gut und beweisen durch Kompetenz, dass Sie für neue Aufgaben geschaffen sind.
Flugfunk
Sie lieben Gerüchte? Seien Sie vorsichtig, denn Gerüchte bestätigen sich nicht immer. Und leicht fallen die Ursprünge des Gerüchts auf Sie zurück. Das drückt Ihnen direkt einen Stempel auf. Die Kollegen werden sich in Zukunft hüten, Ihnen Geheimnisse anzuvertrauen. Also wenn Sie nicht ganz auf den Flugfunk verzichten können, halten Sie sich zumindest etwas zurück. Zuhören geht aber nicht an vorderster Front mitspielen.
Der Mitarbeiterkühlschrank
Haben Sie im Büro einen Kühlschrank für alle Kollegen und sich? Sie sind auch manchmal versucht, von den leckeren Sachen zu naschen? Lassen Sie es! Sofern es nicht Ihr Essen ist, ist dieses Verhalten ein No-Go. Der reelle Wert eines Pudding, Joghurt oder Schokolade mag gering sein. Vergessen Sie jedoch nicht den ideellen Wert, den die Sachen für den Kollegen haben mögen. Dieser freut sich bspw. auf den Joghurt am Nachmittag und findet ihn dann nicht. Dies schürt nur den Argwohn der anderen, wer wohl von seinem Tellerchen genascht hat.
Laut, lauter, am lautesten
Sie brauchen Radio oder sonstige Musik um sich beim Arbeiten? Das ist schön für Sie. Allerdings schätzt dies nicht jeder Ihrer Kollegen. Die einen brauchen Ruhe, um sich zu konzentrieren, andere eher etwas Musik. Sitzen Sie vielleicht im Großraumbüro? Nehmen Sie besser Kopfhörer; zudem teilt sicher nicht jeder Ihren Musikgeschmack.
Sozial Netzwerken
Sozial Netzwerken bedeutete früher noch sich die Hände schütteln, auf dem Firmenevent miteinander über Gott und die Welt reden. Version 2.0 der „Soviel Networks“ spielt sich digital ab. Also Vorsicht vor Facebook & Co. Sind Sie etwa noch kurz vor der Einstellung und haben den Job noch nicht sicher? Personaler und Manager schauen heute gerne auch in den einschlägigen Netzwerken und informieren sich über Sie. Also geben Sie nicht zu viel und schon gar nicht zu viel Privates von sich preis. Kompromittierende Fotos der letzten (Office) Party machen keinen guten Eindruck.
Sanitäranlagen
In öffentlichen Sanitäranlagen finden Sie häufig einen Hinweis, die Anlage so zu verlassen wie Sie sie vorgefunden haben. Fürs Büro gilt das auch. Achten Sie auf Sauberkeit – ohne hierauf näher einzugehen. Für Ihre Kollegen ist es nicht sehr angenehm eine dreckige Sanitäranlage vorzufinden. Würden Sie zu Hause sicher auch nicht so tun.







