Teures Wohnen – Mietpreise im Vergleich

Miete

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Das Gute vorab: Die Mietpreise sind deutschlandweit letztes Jahr nur geringfügig gestiegen. Es zeigt sich jedoch nach wie vor ein starkes Gefälle zwischen Ost und West bzw. in einigen Städten sind die Mieten doppelt so hoch wie anderswo. Lesen Sie hier, wo Sie am günstigen residieren und wo die Miete bereits einen Grossteil des Nettolohns frisst.

“Stabile Mieten” das ist noch neben sinkenden Verbraucherpreisen ein Wort. Dennoch bezahlen Mieter in München mit 9,99 Euro/Quadratmeter Ihre Wohnung am teuersten. Dies ergab der aktuelle Mietspiegelindex des Immobilienspezialisten F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH. In Berlin hingegen sind Wohnungen mit durchschnittlich 5,42 Euro/Quadratmeter hingegen fast ein Schnäppchen. Das Ergebnis der Erhebung zeigt, dass die Mieten im vergangenen Jahr nur leicht um 0,6 Prozent gestiegen sind. Referenz der Erhebung ist eine 65 Quadratmeter große Wohnung mit normaler Ausstattung und Lage. Vor gut zehn Jahren bspw. stiegen die Mieten noch um teilweise vier Prozent.

Dies ist jedoch nicht für alle ein Trost schwanken die Mietsteigerungen und –preise nach Region teilweise deutlich. Die beiden südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg verbuchten Anstiege der Mieten um 1,5 Prozent und somit mehr als das doppelte des Bundesdurchschnitts. Der Norden hingegen erweist sich dagegen als flach – die Mieten blieben hier stabil.

Der Bundesdurchschnitt liegt bei 5,84 Euro/Quadratmeter. Somit müssen in München Mieter über 70 Prozent mehr aufwenden und die Preise sind Nettokaltmiete – mit Heizung, Strom & Co. kommen hier noch teilweise starke Nebenkosten hinzu. In Frankfurt beträgt die Miete bspw. 6,80 Euro/Quadratmeter und somit auch noch deutlich über dem Durchschnitt. Dies ist in den meisten Metropolen der Fall. Am günstigen wohnt es sich in Brandenburg / Havel mit 3,50 Euro/Quadratmeter oder 227,50 Euro für die “Musterwohnung” mit 65 Quadratmetern. Berlin Ausnahmen bestätigen die Regel – so gilt dies auch für Berlin (5,42 Euro/Quadratmeter). Ein ähnliches Bild zeigt sich in vielen anderen ostdeutschen Städten.  Allerdings lässt sich feststellen, dass bezogen auf den Wohnungstyp die Mieten in Westdeutschland für neuere Wohnungen höher sind als für alte. Dies ist in Ostdeutschland gerade umgekehrt – Altbauten sind dort begehrter.

Hier nun die Top25 der Städte mit den höchsten Mietniveaus.

Rang     Stadt     Index
1     München     171
2     Germering     138
3     Dachau     133
4     Wiesbaden     128
5     Stuttgart     127
6     Leinfelden-Echterdingen     127
7     Köln     126
8     Hilden     125
9     Konstanz     124
10     Norderstedt     124
11     Leonberg     123
12     Ditzingen     123
13     Fellbach     123
14     Düsseldorf     123
15     Heidelberg     121
16     Taunusstein     118
17     Waiblingen     117
18     Neuss     117
19     Hamburg     116
20     Weinstadt     116
21     Winnenden     115
22     Frankfurt am Main     115
23     Ramseck am Neckar     115
24     Freiburg / Breisgau     115
25     Mainz     114
Quelle: F+B-Mietspiegelindex 2009

Grundlage der Erhebung bildet der Mietspiegel von 500 Gemeinden. Dies entspricht 32 Prozent der Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern.

Quelle: F+B-Mietspiegelindex

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