Die Verkaufszahlen und Angebotsvielfalt von Biolebensmittel ist in den letzten Jahren geradezu explodiert.
Ein ernüchterndes Urteil hat jetzt die Stiftung Warentest gefällt. Biolebensmittel sind laut den Experten nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Und auch sonst seien qualitative Unterschiede moistens nicht festzustellen. Für alle Öko-Fans ein Schock; beharren diese doch meist darauf, dass man den Unterschied sieht und schmeckt Für ihre Auswertung hat die Stiftung Warentest 85 Lebensmitteltests in den vergangenen acht Jahre geprüft.
Aber nicht alles ist verloren. Denn es gibt auch Positives zu bereichten. Pestizide kommen seltener vor, außerdem engagieren sich die Bioanbieter wesentlich stärker für Umwelt und Soziales als Hersteller herkömmlicher Produkte. Na immerhin etwas. Sowohl bei den normalen als auch bei den Biolebensmitteln gab es Produkte mit sehr guten, aber auch mangelhaften Qualitätsurteilen
Insbesondere bei bei Vollmilch oder bei Würzölen haben die Bioalternativen die Nase vorn. Bei nativem Rapsöl hingegen hätten viele konventionelle Produkte besser abgeschnitten. Bioobst, Biogemüse und Biotee sind laut Warentest unbedenklich in Sachen Pestiziden.







