Deutsche Privathaushalte verfügen über mehr als 4,6 Billionen Euro

115.900 Euro – das ist der Wert, über den die deutschen Haushalte letztes Jahr durchschnittlich verfügten. Nehmen wir alle zusammen ergibt sich so ein Vermögen von 4,67 Billionen Euro. Finanzkrise hin oder her – das Geldvermögen stieg gegenüber 2008 um rund 240 Milliarden Euro. Dies teilte die Postbank unter Berufung auf die Deutsche Bundesbank mit.

Im Gegensatz hierzu stehen durchschnittlich 38.000 Euro Verbindlichkeiten. Das Nettogeldvermögen liegt somit bei 77 900 Euro – eine Zunahme um 7,6 Prozent.

Erklärt wird dies mit steigenden Gewinnen bei Wertpapieren und einer verstärkten Sparneigung der Bürger.

Mehr als ein Drittel wird dabei bei Banken angelegt, knapp 30 Prozent werden von Versicherungen verwaltet, ein kleiner Teil (12 Prozent) liegt bei Investmentfonds. Der Rest schlummert in Rentenwerten und Geldmarktpapieren. Bleiben nach dieser Rechnung noch drei bis vier Prozent, die in Aktien angelegt wurden. Dies zeigt einmal mehr, dass die Deutschen keine Aktiensparer sind. Die Finanzkrise dürfte zu einer Verbesserung der Situation auch kaum beigetragen haben. Auch wenn die Bürger langfristig gesehen (Anlagehorizonte von 10, 20, 30 Jahren) damit Geld verlieren.

Wenn die Bürger Ihr Geld nur von Sparbüchern in zinsträchtige Tagesgeldkonten umbuchen würden, könnten Sie einer aktuellen Studie zufolge jährlich drei Milliarden Euro mehr einnehmen – siehe Artikel hier.

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