McDonald’s und Subway – Franchisees intim durchleuchtet

Laut „Spiegel“ müssen sich Franchise-Nehmer der Fastfood-Ketten McDonalds und Subway so einiges gefallen lassen. Die Betreiber der auf eigene Rechnung betriebenen Restaurants müssen demnach ausführliche Informationen bspw. über Intimsphäre und die politische Gesinnung Preis geben.

Künftige Subway-Partner werden demnach sogar dahingehend gemäß dem “USA Patriot Act” befragt, ob sie denn “jemals direkt oder indirekt an terroristischen Aktivitäten beteiligt” gewesen seien. Zudem werden Fragen zu “Charakter”, “Lebensweise” und “Beziehungen” abgeprüft.

McDonalds interessiert sich für Informationen über nichteheliche Beziehungen, „körperliche Leiden“ sowie über „Datum und Anlass der letzten ärztlichen Untersuchung“.

Für Datenschützer der reinste GAU. Denn so sehen Sie diese Praxis als datenschutzrechtlich sehr fragwürdig bis unzulässig an. Subway wollte sich zu seinen Praktiken laut „Spiegel“-Angaben nicht äußern. Bei McDonalds sagt man lapidar, dass diese Angaben notwendg seien, denn man müsse prüfen, „ob Bewerber für so eine weitreichende Geschäftsbeziehung wie einen Franchise-Vertrag in Betracht kommt”

Quelle: Spiegel/dpa, rf

Kommentar schreiben

INFOS