Fahrplanwechsel heißt oft auch Preiserhöhung bei der Deutschen Bahn. So gilt dies auch für den am Sonntag in Kraft tretenden neuen Plan.
Im Schnitt werden Fahrkarten im Nah- und Fernverkehr 1,8 Prozent teurer. Die gute Nachricht dabei – zumindest die meisten Pauschalangebote (bspw. Sparpreise oder das Schönes-Wochenende-Ticket) werden nicht teurer.
Laut Bahn liegen die Preissteigerungen bei 85 Prozent der Tickets unter zwei Euro. Im Regionalverkehr wird es noch etwas mehr.
Einzelfahrkarten genauso wie Wochen-, Monats- oder Jahreskarten kosten dann durchschnittlich 2,2 Prozent mehr. Auskünften der Bahn nach bleibt es effektiv meist unter einem Euro.
Der Preis der BahnCard 25 bleibt bei 57 Euro für die zweite Klasse, die Jugend-BahnCard 25 weiter zehn Euro. Die BahnCard 50 dagegen wird teurer – für die zweite Klasse um fünf Euro (dann 230 Euro). Dafür können BahnCard-Inhaber künftig in drei Städten mehr (künftig 118 Städte) kostenlos mit dem öffentlichen Nahverkehr weiterfahren.
Alle zuggebundenen Tickets (Dauer-Spezial-Angebote, Sparpreis-25 und Sparpreis-50) sind dann umtauschbar oder können zurückgegeben werden. Hierfür fällt dann eine Gebühr von 15 Euro an.
Die Kostenschraube greift auch intern bei der Bahn – so sollen laut Informationen des Tagesspiegel (Montagausgabe) in fünf Jahren 14.000 Bahner ihren Job verlieren.







