Eine neue Seite gibt sich markant mit dem Leitspruch das neue Ebay für Superreiche zu sein. In diesem Fall sind damit Millionäre und Milliardäre als Zielgruppe auserkoren.
BXE steht für „Billionaire Xchange“ und das Prinzip ist das gleiche wie beim großen Bruder für Normalsterbliche. Anmelden kann sich zwar jeder auf BXE allerdings sollte man einen entsprechenden Geldbeutel mitbringen möchte man mitbieten. Sollten Sie also planen Ihre Villa oder den Porsche zu verkaufen dann schauen Sie rein.
Sind Sie an einem über 300 Zimmer großen Anwesen in Puerto Vallarta, Mexiko, interessiert werden sie hier ebenfalls fündig. Hier steht alles zum Verkauf was prunkvoll und teuer ist. Ebenso „interessant“ gestalten sich daher die Kategorien, in denen gestöbert werden kann – Kunst, Yachten, Helikopter etc.
Ob die Zielgruppe anderseits gewillt ist, solche Geschäfte online abzuwickeln sei dahingestellt. Zudem ist die Anzahl potentieller Bieter und Verkäufer in Zeiten der Finanzkrise auch etwas klamm. Laut dem US-Magazin Forbes zählt die Liste der Superreichen nur knapp 800 Milliardäre. Da könnten die Betreiber fast jeden anrufen und Werbung für ihr Portal machen.
Mitgründer Quintin Thompson erweitert den Kreis der Erlauchtern jedoch netterweise und meint, dass auch normale Millionäre gerne bieten und verkaufen können. Sei doch der Name nur teilweise Programm – wer wäre nicht gerne Milliardär; das soll dann auch die Millionäre anlocken.
Laut Thompson läuft das Geschäft auch an. So zitiert ihn die Forbes, dass saudischer Geschäftsmann 14 gebrauchte Yachten für 14 Millionen US-Dollar gekauft habe. Für eine Luxus-Yacht fast schon zu billig.
Nach Unternehmensangaben sollen dann auch schon 180 Millionen US-Dollar Gesamtumsatz geflossen sein. Das Provisionsmodell zugrunde gelegt wären dies dann auch schon 9 Millionen für den Plattformbetreiber. Leider war das Bieten und Kaufen in der Testphase kostenlos – gewonnen wurde also nur an Erfahrung.
Die Geschäftsaussichten gibt Thompson mit 15 Millionen US-Dollar Umsatz für die kommenden zwölf Monate an.
Ob wirklich Ware gegen Geld fließen wird bleibt abzuwarten.







